Nachzahlung aus 2002 - Rentenkasse fordert Erwerbsminderungsrente zurück!

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      Nachzahlung aus 2002 - Rentenkasse fordert Erwerbsminderungsrente zurück!

      Hallo,

      auf diesem Weg suche ich Antworten, ob ich eine Chance habe, meinen Widerspruche gegen die Deutsche Rentenversicherung aufrecht zu erhalten.

      Im Jahr 2002 wurde von meinem Arbeitgeber kein Weihnachts- und Urlaubsgeld ausbezahlt, sondern auf "Eis" gelegt mit dem Versprechen dieses verzinst anzulegen und es später auszuzahlen. Dieses Versprechen gab er der ganzen Belegschaft seiner Firma. Damals war ich noch in Vollzeit beschäftigt.
      In dieser Zeit ging es mit körperlich noch sehr gut. Ab 2007 wurde ich dann wegen eines Bandscheibenvorfalls immer wieder krank. Es kam zu mehreren OP´s. LWS-Versteifung, Spreizschraube und eine SCS-Sonde wurden implantiert. Zudem wurde ich chronischer Schmerzpatient. Nachdem ich 76 Wochen Krankschreibung und ein Jahr Arbeitslosigkeit (ich hatte ein ruhendes Arbeitsverhältnis) über mich ergehen lassen musste, da man mir mit diesem Krankheitsbild keine Rente zusprach, versuchte ich den Weg zurück ins Berufsleben. Ich wollte kein Hartz IV! Dies hielt ich knapp 6 Monate als Vollzeitkraft bei meinem unveränderten Arbeitgeber durch. Danach ging ich, kurz vor einem körperlichen Zusammenbruch, persönlich in die Rentenstelle und beantragte erneut Rente. Ich war doch sehr überrascht das diese nach sehr kurzer Zeit bewilligt wurde und ich nun seit 01.10.2012 Teilrentner bin. Die Höher dieser Rente will ich garnicht erst nennen, denn diese wurde 3 Jahre rückwirkend mit all meinen Kranktagen und der Arbeitslosenzeit berechnet.

      Nun einen kleinen Sprung weiter:
      Dezember 2014 überraschte uns unser Arbeitgeber und löste nun sein Versprechen ein. Er zahlte jedem Arbeitgeber das Weihnachts- und Urlaubsgeld von 2002 aus. Dies habe ich auch schriftlich bestätigt bekommen. Die Deutsche Rentenversicherung sieht dies als Hinzuverdienst und verlangt nun die Rentenzahlung für Dezember 2014 zurückt, da ich meine Hinzuverdienstgrenze überschritten hätte. Auch hier werde ich wieder bestraft für eine Zahlung, welche mir aus dem Jahr 2002 zustand. Ich ging in Widerspruch. Nun kam ein erneutes Schreibe der Rentenstelle. In diesem Schreiben wird nur so mit Paragraphen um sich geschmissen und somit die geforderte Rückzahlung erklärt. Zusätzlich soll ich nun nochmals angeben, ob ich meinen Widerspruch aufrecht erhalten möchte. Ich würde mich über aussagekräftige Antworten wirklich sehr freuen, auch wenn diese für mich nicht positiv sein sollte.
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